18. Okt 2011, 20:30
Von den Vorbesitzern unseres Hauses haben wir diese Garage (Baujahr 1978) geerbt:

Ursprünglich war sie zusätzlich mit diesem Kies gedeckt:

Da dieser jedoch in 30 Jahren jede Menge Biomasse von den Bäumen darüber aufgefangen und sich daraus ein gigantischer Moosschwamm gebildet hatte, war das Betondach entsprechender Dauerfeuchtigkeit ausgesetzt und hat (wahrscheinlich frostbedingt) jetzt zwei kleine Risse, durch die bei längerem oder heftigem Regen Wasser hereintropft. Deshalb habe ich den Kies in diesem Sommer entfernt. Natürlich sind die Risse dadurch nicht verschwunden, und ich möchte das Dach möglichst bald mit Teerpappe abdichten. Vom Baumarkt wurde mir dafür ein Fabrikat empfohlen, das auf der Oberseite besandet ist und auf der Unterseite eine blanke Bitumenschicht hat, die durch Erhitzen (per Gasflamme) zum Klebstoff verflüssigt wird.
Als es kürzlich längere Zeit trocken war, wollte ich mit der Arbeit beginnen, musste aber feststellen, dass nach Abbrechen der losen Ränder des Altmaterials Hohlräume zum Vorschein kamen, in denen Feuchtigkeit versteckt ist:

Ich frage mich jetzt, wie weit man das tolerieren kann: Bei sorgfältiger Verklebung der neuen Teerpappe dürfte dem Wasser der Ausweg versperrt sein, so dass es dort eingeschlossen bleibt und im nächsten Winter alles wieder aufplatzt.
Wäre es nicht besser, das ganze Altmaterial zu entfernen? Und wenn ja, wie kriegt man dieses Mistzeug herunter?
Oder genügen vier Wochen Dürreperiode, um so etwas komplett durchzutrocknen? Dann würde ich mit den Arbeiten noch bis zum nächsten Sommer warten.
Wie sind Eure Erfahrungen mit so etwas?
Vielen Dank für Eure Hilfe.