Malerarbeiten, Wischtecniken, Untergründe etc.
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Heul, umsonst die Arbeit

24. Aug 2008, 12:25

Tja, mal sollte das Tapezieren wohl Leuten überlassen, die sich damit auskennen.

WIr haben ja etwas körninge Wände, auf denen mit Silikatfarbe gestrichen wurde. Nun beim Renovieren der Kinderzimmer hatte ich vor, bis zu 1,80 m Tapete zu pflastern, dann eine Bordüre und obendrüber die alte weiße Wand lassen. Somit habe ich jetzt schön Methylan für alte Putze und Beton drauf und dann das Methylan für Gipswände, da mit der Verkäufer sagte, das sei der Tapenwechselgrund und hieße nur jetzt unverständliherweise anders. Also das rosa Zeug auch noch auf die Wände bis zu 1,80m . DIe Wände sind etwas körning, ich überlegte auch schon dieses Methylan-Zeug zum glatt machen drauf zu tun, hatte dann aber Bedenken, wenn ich irgendwann mal die TApeten weg haben will, hätte ich ja oben körnige Wände und unten glatte, sähe ja auch blöde aus.....
Also probierte ich es jetzt so und machte mich bei schönstem Wetter (hätte auch lieber was im Freien gemacht 8-) ) an die erste Wand, gekleistert mir Faust normal Kleister und einwirken lassen, dann die Tapeten auf Anstoß an die Kniestockwand. Tja nach einer Stunde kam ich wieder in den Raum und sie waren:
a) an den Seiten und oben und zum Teil schon ganz wieder ab ( So hatte ich mir das mit dem schnellen Tapetenabziehen irgendwann nicht vorgestellt) und
b) so geschrumpft, dass nichts mehr auf Kante war sondern mindestes 1 mm Zwischenraum klaffte.

Heul!!!!!!!!!!!!!

Muß ich jetzt etwa doch die Wand zuspachteln, oder kann ich mit festerem Kleister noch was bewirken???? :cry:
Oder was kann noch schief gelaufen sein? Die Tapeten waren normale Papiertapeten von ARO.

24. Aug 2008, 12:25

Re: Heul, umsonst die Arbeit

24. Aug 2008, 13:20

Hallo!
Ja da hast Du es besonders gut gemeint und etwas zu viel gestrichen, die Wände sind jetzt wahrscheinlich so abgesperrt das sie keinen Kleister mehr aufnehmen können (Tapete zieht sich auf der Wand zusammen), ich gehe mal davon aus das Du den richtigen Kleister für deine Tapete gewählt hast, es kann auch sein das die Tapete zu schnell getrocknet ist (Durchzug im Raum) dann treten auch diese Erscheinungen auf.
Bei einer Vliestapete ist das auch meistens kein Problem, die werden ja in der mit Kleister gestrichenen Wand eingelegt, diese Tapeten verändern auch nicht ihre Breite, heißt das sie beim weichen nicht auseinander gehen wie das bei den meisten Papier Tapeten der Fall ist und sich dann beim Trocknen wieder zusammen ziehen.
Ich würde jetzt die Wände so behandeln wie ich es schon in anderen Beiträge geschrieben habe, Kleister mit Makulatur http://www.metylan.de/Metylan_Tapetra_M ... 356.0.html und das dann mit der Kleisterbürste auf die Wände streichen wo die normale Papiertapete verarbeitet werden soll, die Konsistenz von dem Gemisch kann so herstellt (Verdünnt) werden das es sich gut Streichen lässt, in etwa so wie auch der Kleister angerührt wird.
Sollte die Tapete später mal entfernt werden ist es normalerweise auch kein Problem diese Wände wieder mit Farbe zu überstreichen.
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